Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Aktuelle Veranstaltungen

Auf dieser Seite finden Sie Ankündigungen von Veranstaltungen des Fachbereichs Gedenkstättenarbeit, darunter auch die Ankündigungen von Veranstaltungen, die gemeinsam mit Kooperationspartnern realisiert werden.

Podiumsgespräch

Erinnerungskultur(en) in Österreich und Deutschland

Titelseite des Programms "Stuttgart liest ein Buch", Abbildung Buchcover „Unter der Drachenwand".

Mittwoch, 18. September 2019, 19 Uhr, Stuttgart
Im Zentrum des Literaturfests „Stuttgart liest ein Buch“ steht in diesem Jahr Arno Geigers preisgekrönter Roman „Unter der Drachenwand“. Die Handlung führt zurück in das Jahr 1944, an den österreichischen Mondsee, und eröffnet zugleich Räume der Erinnerung. Gemeinsam mit dem Schriftsteller diskutieren Andreas Baumgartner und Katrin Hammerstein im Hotel Silber über die Erinnerungskultur in Österreich und in Deutschland.
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Buchpräsentation

Ausgrenzung – Raub – Vernichtung

Buchpräsentation (Foto vom 1. April 1933 zeigt SA-Posten vor dem Eingang zur Adler-Brauerei in Heilbronn. Quelle: StadtA Heilbronn F006-19 („Rotes Album"), S. 35.)

Mittwoch, 25. September 2019, 19 Uhr, Stuttgart
Die wirtschaftliche Vernichtung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus war auch in Württemberg und Hohenzollern ideologisch eng mit ihrer physischen Vernichtung verknüpft. Dies zeigt die fast 600 Seiten starke Publikation „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“, mit der erstmals umfassende Forschungsergebnisse zur Ausraubung der Juden in Württemberg und Hohenzollern vorliegen. Das Werk wird im Gemeindesaal der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg (IRGW) in Stuttgart erstmals vorstellt.
Programm und Anmeldung

Vortrag

25 Jahre „Schindlers Liste“ – Hollywood und Realität (Prof. Erika Rosenberg)

Programm (Fotos: Schindlers Liste (Universal)/Oskar und Emilie Schindler in Argentinien (Rosenberg)

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 19.00 Uhr, Kulturhaus Osterfeld Pforzheim
Erika Rosenberg wurde 1951 als Tochter deutscher Geflüchteter in Argentinien geboren. Die Flucht der Eltern vor den Nationalsozialisten, ihre Entwurzelung, Wanderung und Einwanderung in Argentinien beschäftigten sie in der Folgezeit so sehr, dass sie sich auf die Suche nach den Gründen der Nazi-Verfolgung begab. Im Rahmen ihrer Recherchen lernte sie 1990 Emilie Schindler während eines Interviews für die Deutsche Welle kennen. Zur selben Zeit entstand der Film „Schindlers Liste“. In ihrem Vortrag wird Prof. Rosenberg von ihren Erfahrungen berichten und – manchmal im scharfen Kontrast zu den Inhalten des Films – die Geschichte von Oskar und Emilie Schindler erzählen.
Programm und Anmeldung

Fortbildung

Zeitzeugen der DDR im Unterricht

Download des Programms (Zeichnung: Katja Reichert)

Freitag, 18. Oktober 2019, 10.00 bis 17.30 Uhr, DDR-Museum, Pforzheim
Fortbildung für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen. In der Fortbildung kommen mehrere Zeitzeugen selbst zu Wort; den Teilnehmerinnen und Teilneh-mern wird die Möglichkeit geboten, die Zeitzeugen wie auch die Zeitzeugenreihe der LpB kennenzuler-nen. Ein Input-Vortrag zum Thema DDR im Geschichtsunterricht und eine Führung durch das DDR-Museum Pforzheim runden das Programm ab.
Programm u. Anmeldung (bis 14.10.2019)

Tagung: Ausgrenzung – Raub – Vernichtung

NS-Akteure und „Volksgemeinschaft“ gegen die Juden in Württemberg und Hohenzollern 1933–1945

Programm (1. April 1933: SA-Posten vor dem Eingang zur Adler-Brauerei in Heilbronn. Foto: StadtA Heilbronn F006-19 („Rotes Album"), S. 35.)

Donnerstag, 7. November 2019, 10.30 bis 17.30 Uhr, Staatsarchiv Ludwigsburg
Die Tagung präsentiert Ergebnisse des Forschungsprojekts „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“. Zugleich ist am Staatsarchiv Ludwigsburg eine neue Ausstellung zu sehen, die ebenfalls auf den Ergebnissen der umfassenden Recherchen für den Band „Ausgrenzung – Raub – Vernichtung“ basiert. Eine Veranstaltung des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb e. V., des Landesarchivs Baden-Württemberg und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Programm (Anmeldung bis 31.10.2019)

Deutsch-französische Lehrerfortbildung

Didaktische Zugänge zum ehemaligen KZ Natzweiler

Programm und Anmeldung (Foto: Foto: Rainer Sammet)

Freitag, 15. November 2019, 9.30 Uhr bis 15.15 Uhr, Natzwiller, Frankreich
Erstmals bieten der Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e. V. (VGKN), das Centre Européen du Résistant Déporteé (CERD) am ehemaligen KZ Natzweiler im Elsass und die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg eine deutsch-französische Lehrerfortbildung an. Das Angebot soll die Lehrkräfte dabei unterstützen, auf dem Gelände des ehemaligen Hauptlagers selbst die Rolle des Gedenkstättenguides zu übernehmen. Zugleich gibt die Fortbildung die Gelegenheit, grenzübergreifend über Geschichtsvermittlung ins Gespräch zu kommen.
Programm (AUSGEBUCHT)

Tagung

Auschwitz heute - 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Tagungsprogramm "Auschwitz heute" (Foto: Garten und Wohnhaus von Emilia Kramarczyk in Brzezinka (Birkenau), Foto: Kai Loges und Andreas Langen)
Garten und Wohnhaus von Emilia Kramarczyk in Brzezinka (Birkenau). Foto: Kai Loges und Andreas Langen (die arge lola), Stuttgart

Samstag, 1. bis Sonntag, 2. Februar 2020 in Bad Urach
Wie geht ein solcher Ort um mit den Massen und ihren Erwartungen, mit dem Auftrag zum Erhalt der Stätte und zur Aufklärung der Nachwelt? Die Tagung „Auschwitz heute“spürt aktuellen Fragen nach. Die Fotografen Kai Loges und Andreas Langen dokumentieren das Alltagsleben im Umfeld der einstigen Lager. Wissenschaftlerinnen führen an die Geschichte der Gedenkstätte und die denkmalpflegerischen Aufgaben heran. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Gedenkstätten- und Bildungsarbeit geben Einblick in die Auseinandersetzung mit dem historischen Ort. Beim Liederabend und bei der Matinee ist die Zeitzeugin Dr. Eva Umlauf, die den Holocaust als Zweijährige überlebte, zu Gast.
Programm und Anmeldung (bis 12. 12. 2019)