Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 
KonzentrationslagerHistorische Erinnerungsstätte

KZ-Gedenkstätte Echterdingen-Bernhausen




Kontaktdaten:

Echterdinger Straße 150 (neben US-Airfield)
L 1208a zwischen Bernhausen und Echterdingen

70794 Filderstadt

Telefon: 07158 8219
Telefax: 07158 980 8950
E-Mail: nback@remove-this.filderstadt.de
Homepage: www.gedenkstaette-echterdingen-bernhausen.de

Träger der Einrichtung
Stadt Filderstadt und Stadt Leinfelden-Echterdingen

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Stadtarchiv Filderstadt

Dr. Nikolaus Back
Lange Strasse 83,
70794 Filderstadt
Tel. 07158 8219
Fax 07158 980 8950
nback@filderstadt.de

Stadtarchiv Leinfelden-Echterdingen
Dr. Bernd Klagholz
Schoenaicher Straessle 4
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: 0711 99 75 409
Fax: 0711 99 75 410
b.klagholz@le-mail.de

Die Geschichtswerkstatt KZ-Außenlager steht für Gruppenführungen zu den erwähnten Orten zur Verfügung. Aufgrund der relativ weiten Entfernungen sind sie jedoch nicht im Rundgang zu Fuß zu verbinden.
Anmeldung über Mail:
gedenkstaette@filderstadt.de oder
gedenkstaette@le-mail.de

Öffnungszeiten:
Die Gedenkstätte ist frei zugänglich.

Führungen:
Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Vereinbarung mit Stadtarchiv Filderstadt bzw. Stadtarchiv Leinfelden-Echterdingen.


Kurzdarstellung

KZ-Gedenkstätte Echterdingen-Bernhausen

Die Gedenkstätte links des Eingangs zum US-Airfield, dem amerikanischen Teil des Stuttgarter Flughafens, erinnert an das KZ-Außenlager Echterdingen-Bernhausen. Es befand sich von November 1944 bis Januar 1945 in einem Hangar auf dem Gelände des Flughafens. 600 jüdische Häftlinge aus 17 europäischen Ländern mussten dort Zwangsarbeit für den Flughafen leisten. Binnen zwei Monaten kamen mindestens 119 von ihnen zu Tode, wegen einer Fleckfieberepidemie wurde das Lager Mitte Januar 1945 aufgelöst.

Die 2010 nach einem Entwurf von Dagmar Pachtner errichtete Gedenkstätte „Wege der Erinnerung“ besteht aus zwei sich kreuzenden Wegen und Mauern. Sie verweisen auf zwei authentische Orte: auf den Hangar, einst Häftlingsunterkunft, und auf das 2007 gestaltete Gräberfeld der 34 Häftlinge. Eine Toninstallation nennt die Namen der 600 Häftlinge, gesprochen von Bürgerinnen und Bürgern beider Städte.

Eine ausführliche Darstellung der Gedenkstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
KZ-Gedenkstätte Echterdingen-Bernhausen (Nikolaus Back und Bernd Klagholz, 3 Seiten, PDF 224 KB)




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