Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteSynagoge / Jüdische Gemeinde

Gedenkstätte Synagoge Baisingen




Kontaktdaten:

Kaiserstraße 59a
72108 Rottenburg-Baisingen

Telefon: 07472 165351
Telefax: 07472 165392
E-Mail: museen@remove-this.rottenburg.de
Homepage: www.rottenburg.de/sixcms/detail.php?id=562&lnav=562

Träger der Einrichtung
Förderverein Synagoge Baisingen e.V.

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Stadtarchiv und Museen
Postfach 29
72101 Rottenburg am Neckar
Tel. 07472 165351
Fax 07472 165392
museen@remove-this.rottenburg.de

Die Gedenkstätte ist Mitglied im Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb:
www.gedenkstaettenverbund-gna.org

Öffnungszeiten
Sonntag 14 bis 16 Uhr.

Führungen
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung.


Kurzdarstellung

Gedenkstätte Synagoge Baisingen

Seit 1596 lebten jüdische Familien in dem reichsritterschaftlichen Dorf Baisingen (heute ein Stadtteil von Rottenburg am Neckar). 1784 ließen sie die Synagoge im Judengäßle errichten. Das schlichte barocke, 1838 umgebaute Gebäude wurde am 10. November 1938 im Inneren verwüstet und später als Scheune genutzt. Erst Ende der siebziger Jahre wurde die Öffentlichkeit wieder auf die ehemalige Synagoge, die in Privatbesitz war, aufmerksam. 1988 erwarb die Stadt Rottenburg das Gebäude. Am 8. November 1998 ist es als Gedenkstätte eröffnet worden. Die Restaurierung hebt die Geschichte der Synagoge hervor. Die Spuren der Verwüstung durch die SA und der Zweckentfremdung als Scheune bleiben sichtbar. Mit diesem Konzept wird ein neuer Weg im Umgang mit dem Erbe des südwestdeutschen Landjudentums versucht: die „ganze“ geschichtliche Wahrheit, soweit sie das Bauwerk vermitteln kann, erfahrbar zu machen, in der Begegnung mit dem Denkmal.

Eine ausführliche Darstellung der Gedenkstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Gedenkstätte Synagoge Baisingen (Karlheinz Geppert, 3 Seiten, PDF 148 KB)


Weitere Informationen

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