Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteSynagoge / Jüdische Gemeinde

Gedenkstätte ehemalige Synagoge Michelbach an der Lücke




Kontaktdaten:

Judengasse 4
74599 Wallhausen-Michelbach an der Lücke

Telefon: 07958 488
Telefax: 07958 925218
E-Mail: info@remove-this.synagoge-michelbach-luecke.de
Homepage: www.synagoge-michelbach-luecke.de

Träger der Einrichtung
Gemeinde Wallhausen
Tel. 07955 93810
info@remove-this.gemeinde-wallhausen.de

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Förderverein Synagoge Michelbach e.V.
Pfarrer Markus Hammer
Hauptstraße 98
74599 Wallhausen
Tel. 07955 2246
pfarramt.reubach@remove-this.elkw.de

Gemeinde Wallhausen, s.o.
Christel Pfänder
Zum Sportplatz 25
74585 Rot am See
Tel. 07958 8248
christel_pfaender@remove-this.t-online.de

Öffnungszeiten
Geöffnet am ersten Sonntag im Monat von Mai bis Oktober 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Führungen
Führungen nach Vereinbarung.
Bitte wenden Sie sich an die 2. Vorsitzende, Christel Pfänder (s.o.)


Kurzdarstellung

Gedenkstätte ehemalige Synagoge Michelbach an der Lücke

Die Synagoge Michelbach ist eines der ältesten heute noch erhaltenen jüdischen Gotteshäuser in Württemberg. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde lässt sich seit 1555 nachweisen und endet mit der Deportation der letzten 19 jüdischen Mitbürger in den Jahren 1941/42 nach Riga und Theresienstadt. Die höchste Zahl jüdischer Einwohner wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht: Mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Michelbach war damals jüdisch. Die Synagoge blieb in der Pogromnacht 1938 nach Zeugenaussagen unzerstört, gegen Ende des Krieges wurde sie als Depot und Lagerraum missbraucht, die Inneneinrichtung vernichtet. 1983 bis 1984 wurde sie grundlegend restauriert, heute ist sie Museum und Gedenkstätte. Eine Besonderheit stellen die in einer Genisa entdeckten und erst seit 1998 ausgestellten Gebetsbücher für zuhause und für die Reise dar. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte der Juden in Württembergisch-Franken im 19. und 20. Jahrhundert nach.

Die Ausstellung zeigt Aspekte des jüdisch-religösen Lebens, sowohl in der Synagoge als auch im Familienleben. Ein Schwerpunkt liegt auf der Lebensgeschichte des Viehhändlers Moritz Eichberg, der nach der Befreiung aus dem Konzentrationslager am Ende des Krieges nach Michelbach zurückkehrte.

Eine ausführliche Darstellung der Gedenkstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Gedenkstätte ehemalige Synagoge Michelbach an der Lücke (2 Seiten, PDF 139 KB)


Weitere Informationen

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