Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 
Historische Erinnerungsstätte

Dokumentationsstätte Lager Weinsberg




Kontaktdaten:

Karl-Weinbrenner-Straße
74189 Weinsberg

Telefon: 07134 512-0
Telefax: 07134 512-199
E-Mail: stadt@remove-this.weinsberg.de
Homepage: www.weinsberg.de

Träger der Einrichtung
Stadt Weinsberg

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Kultur- und Sportamt der Stadt Weinsberg
Postfach 1109
74183 Weinsberg
Tel. 07134 512-0
Fax 07134 512-199
stadt@remove-this.weinsberg.de

Öffnungszeiten
An jedem ersten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Eintritt frei.

Führungen
Nach Vereinbarung


Kurzdarstellung

Dokumentationsstätte Lager Weinsberg

Die letzte erhaltene Baracke von ursprünglich 39 beherbergt eine Dokumentation der wechselvollen Geschichte des „Lagers Weinsberg“. Sie beginnt im Frühjahr 1937, als das Lager errichtet wurde. Bis 1939 diente es als Landwehrübungslager. Dann machten die Nationalsozialisten ein Kriegsgefangenenlager für Offiziere daraus. Wachtürme wurden errichtet, Fenster vergittert, Stacheldrahtzäune gezogen.
Am 30. März 1945 räumte die Wehrmacht das Lager. Kurz darauf, am 12. April, wurde Weinsberg von der US-Luftwaffe erstmals bombardiert. Nach 1945 diente das Quartier zunächst als Camp für „Displaced Persons“, dann als Durchgangslager für Flüchtlinge und Spätaussiedler. Von 1953 bis 1972 lebten insgesamt 70.000 Personen vorübergehend in den alten Baracken. Der Abrissbagger machte 1975 alle nieder – bis auf eine. Heute zeigt dort die Ausstellung Fotos, Dokumente und Objekte aus dem Alltag der Insassen.

Eine ausführliche Darstellung der Dokumentationsstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Dokumentationsstätte Lager Weinsberg (Jürgen Simon, 3 Seiten, PDF 145 KB)


Weitere Informationen

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